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22.08.2018 | Bauen und Wohnen

Neubau des Westbades

Anfrage der Gruppe BÜRGER IN WUT in der Stadtbürgerschaft


Wir fragen den Senat:
 

  1. Welches Ausfallhonorar hat der Architekt, der wegen der erneuten Ausschreibung für den Neubau Westbad aus dem Projekt ausgeschieden ist, von der Stadt Bremen erhalten?
     
  2. Wie hoch sind die Kosten, die für die Projektplanung bislang angefallen sind, und wann soll das Westbad nach dem jetzigen Stand der Planungen fertiggestellt werden (bitte die Kosten im Detail aufführen)?
     
  3. Existieren bereits Gutachten für den Neubau des Westbades, und wenn ja, wie viele solcher Expertisen gibt es, wann wurden sie erstellt, welche Kosten sind dafür angefallen und werden diese Gutachten für die aktuellen Planungen noch verwendet?


Klaus Remkes, Piet Leidreiter
und Gruppe BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (28.08.2018/Sportressort)

Vorbemerkung: Der Generalplanervertrag zum Ersatzneubau des Westbades zwischen der Bremer Bäder GmbH und der Studio Gollwitzer Architekten GmbH wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben. Hintergrund ist, dass sich im Verlauf der Planungen anfänglich nicht vorhersehbare bautechnische Umstände ergeben haben, die im Hinblick auf den vereinbarten Kostenrahmen und die Zeitplanung insgesamt eine Neubewertung des Projekts erforderlich machen.

Zu Frage 1: Ein Ausfallhonorar hat der Architekt nicht erhalten. Die bisher erbrachten Leistungen
wurden wie vertraglich vereinbart bezahlt.

Zu Frage 2: Insgesamt sind bisher 780.000 Euro an Kosten angefallen, es wurden aber noch nicht alle Leistungen abgerechnet. Dabei handelt es sich um 702.164 Euro Netto-Kosten, die sich wie folgt verteilen: Kosten für Ausschreibung (VOF), Projektvorbereitungen in Höhe von 58.492 Euro, Kosten für Ingenieurleistungen, Projektsteuerung, Projektleitung, Planung, Vermessung, Sonstiges, in Höhe von 562.752, Kosten für Gutachten, Schadstoffkataster, Baugrund, Brandschutz, in Höhe von 62.983 Euro und sonstige Kosten, unter anderem Plattform, Rechtsberatung, Gebühren et cetera, in Höhe von 17.937 Euro.

Das Westbad soll nach derzeitigem Stand mit der jetzigen Ausschreibung im Spätsommer 2022 zum Beginn des Schuljahres 2022/2023 wieder öffnen.

Zu Frage 3: In der Gesamtsumme der bisher angefallenen Kosten für die Generalplanung sind etwa 75.000 Euro für weiterhin verwendbare Gutachten und Ausarbeitungen enthalten. Ebenso sind darin die Kosten für das Architekten-Team, die Ausschreibung, erforderliche Gutachten, die Projektsteuerung und kleinere Nebenkosten enthalten.